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Fallstricke ...

Für Verkäufer

Tipps für Privatverkäufer

Wer seine Immobilie privat verkaufen will, muss zahlreiche Fallstricke beachten.


1. Legen Sie Ihren Verkaufspreis behutsam fest.
Eine spätere Korrektur ist nicht ohne Weiteres möglich. Beim Gebrauchtwagenverkauf
ist es üblich , mit Verhandlungspreisen zu operieren, denn es handelt sich um Massen-
produkte, die - abgesehen vom individuellen Pflegezustand - völlig vergleichbar sind.

2. Eine Immobilie, auch ein Fertighaus, ist dagegen immer ein Unikat.
Dass jeder sein Eigenheim zum bestmöglichen Preis verkaufen will ist völlig legetim.
Doch sollte der Verkaufspreis behutsam festgesetzt werden, denn der Spielraum für
Korrekturen ist eng, da die Gruppe der Interessenten viel kleiner ist, als es sich der Laie
vorstellt. Diese Kaufwilligen beobachten über Wochen den Anzeigenteil und kennen das
Angebot ausführlich. Eine Preissenkung löst deshalb nicht automatisch Kaufbereitschaft
aus, sondern weckt leicht den Verdacht, es sei etwas " faul " an der Immobilie. ( Denn
warum sonst sollte der Eigentümer plötzlich mit Rabatt locken ? )

3. Geben Sie telefonisch bei Terminabsprachen mit Interessenten keine Auskunft, dass an
bestimmten Tagen oder Zeiten Ihre Immobilie leer steht.

Am Samstagmorgen klingelt das Telefon und ein Fremder wünscht Information zur Anzeige.
Man diskutiert kurz über die Immobilie und der Interessent wünscht diese zu besichtigen.
Nun wird ein gemeinsamer Termin gesucht. Für den angeblichen Interessenten ist es nun
leicht festzustellen, an welchen Tagen niemand im Hause ist.

4. Verschicken Sie keine Unterlagen ( insesondere keine Pläne ) an Interessenten, die Sie
noch
nicht persönlich kennen. Auch mit dieser " Methode " bekommen wildfremde Menschen
Einblick in die Immobilie kennen die Pläne und wissen bereits, wo man am leichtestens
einsteigen kann.

5. Nennen Sie keine Adresse am Telefon.
Wenn Interessenten Sonntag um 7:00 Uhre bei Ihnen klingeln, ist das noch das Harmloseste,
was Ihnen passieren kann.

6. Lassen Sie sich nicht von vermeintlich hohen Verkaufspreisen locken.
Werden Sie misstrauisch, wenn angebliche Interessenten ohne Verhandlungen Ihren Preis
akzeptieren. Meistens kommen spätestens beim Notartermin Forderungen auf Sie zu, die Ihr
Vermögen in Gefahr bringen. Wenn Sie selber schon den Eindruck haben, dass Ihr
Verkaufspreis eher hoch ist, gilt doppelte Vorsicht!

7. Prüfen Sie die Bonität, bevor Sie zum Notar fahren.
Entgegen landläufiger Ansicht ist der Notar nur für die Beurkundung zuständig, nicht für den
Vertragsinhalt und insbesondere nicht für die Bonität ( Vermögensverhältnisse ) des Käufers.



Suchen Sie sich einen professionell arbeitenden Makler.
Was spricht den wirklich gegen die Zusammenarbeit mit einem guten Makler ?

Kommt es zum Verkauf zu einem marktgerechten Preis und hat der Makler diesen Abschluss zügig ohne größere Belästigung durch häufige Besichtigung erzielt, dann hat der Verkäufer eine gute Leistung zu einem fairen Preis erhalten.

Quelle: Immpuls




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